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IRT – Imaginative Resonanz Therapie

IRT wurde von Paul Meyer, der im Alter von 93 Jahren im Frühsommer 2014 verstorben ist, auf dem Hintergrund seiner langjährigen und intensiven Meditationserfahrung entwickelt. Er übertrug – sehr kurz gefasst – die meditative Bewegung auf die visuelle Vorstellungsebene. Übungen werden ausschließlich in der „gesehenen Vorstellung“ praktiziert. Basierend auf der Hypothese, dass jeder Mensch über ein Grundmuster von körperlicher, emotionaler und geistiger Gesundheit verfügt und Krankheiten als Störfelder dieser Grundmuster wirken, überlagert die zunächst visuell entwickelte Vorstellung des gesunden Körpers zunehmend das Störfeld. Dies konnte bereits in einem MRT-begleiteten Versuch (MRT = Magnet-Resonanz-Therapie) nachgewiesen werden.

 

Der Patient wird in einer konzentrierten visuellen Fokussierung angeleitet, das betreffende Körperteil (mit „Störfeld“) in der Vorstellung zu bewegen, zu aktivieren. Dies fördert unmittelbar die Durchblutung und Entspannung der betreffenden Gliedmaßen, wie es vergleichbar im mentalen Training geschieht. Gleichzeitig entsteht durch die visuelle Fokussierung ein Prozess der vertieften Selbstwahrnehmung. Der Patient nimmt verstärkt körperemotionale Prozesse wahr, Affekte werden bewusster registriert und evtl. aufgelöst. Dabei geht es nicht um Ursachenforschung sondern um die Entwicklung einer mitfühlenden geistigen Distanz und einem Mehr an Lebensqualität. Diese Methode kann bei unterschiedlichsten körperlichen Symptomen angewendet werden.

 

Ich selbst habe die Wirksamkeit im Rahmen meiner Ausbildung zur Yogalehrerin BDY vor Jahren bereits erlebt und hatte im Mai die wunderbare Chance Herrn Meyer auf seinem allerletzten Workshop persönlich kennen zu lernen. Die Technik wird u. a. im Leistungssport auf modifizierte Weise zur Steigerung der Leistung eingesetzt.